Wenn in Not geratene Eichhörnchen länger ohne Versor- gung sind, werden sie oftmals von Parasiten, wie Flöhen oder Zecken belagert.

 

Bei Zeckenbefall stellt sich natürlich die Frage, ob die Tiere direkte Überträger der bakteriellen Borreliose oder der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) als Virusinfektion sein können.

 

Diese wichtige Frage kann eindeutig mit „NEIN!“ beant-wortet werden.

 

Zwar gelten Eichhörnchen, wie viele andere Wild- und Haustiere auch, als so genannte potenzielle Reservoirwirte, was u. a. bedeutet, dass sie Borrelien im Blut haben können, ohne selber daran zu erkranken. Jedoch ist es weltweit noch nie vorgekommen, dass sie durch Speichel- oder Blutkontakt, also durch einen Biss oder bei der Wundversorgung, diese Erreger direkt auf den Menschen übertragen haben.

 

Fazit:

Menschen können NICHT durch direkten Kontakt mit Eich- hörnchen an Borreliose oder FSME erkranken!

 

Diese Aussage wird wissenschaftlich belegt durch ent- sprechende Studien des Robert-Koch-Institutes und des Friedrich-Löffler-Institutes (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit).